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Racking Horse |
| Farbe | Alle Farben |
| Stockmaß | ca. 155 cm |
| Exterieur | Ausdrucksvoller Kopf, leicht konvexes Profil; langer, hoch getragener Hals, lange, schräge Schulter, tiefer Körper, kräftige Hinterhand; kräftiges Fundament, lange Gliedmaßen |
| Eigenschaften | |
| Verwendung | Show-, Turnier- und Freizeitpferd mit ausgeprägter Veranlagung zum Rack (Tölt) in drei Tempi: Show Rack, Fast Rack und Speed Rack mit Höchstgeschwindigkeiten bis 60 km/h |
| Herkunft, Verbreitung | USA, wenige Exemplare in Deutschland |
| Besonderes, Geschichte | Verwandter des Tennessee Walking Horse; da nach der Veranlagung (hier zum Rack) gezüchtet wird, können Pferde unterschiedlichster Rassen in das Zuchtbuch eingetragen werden |
| Zuchtbuch | Seit 1971 Racking Horse Breeders Association of America (RHBA) |
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Rheinisch-Deutsches Kaltblut |
| Farbe | Braune, Füchse, Rapp-, Braun- und Fuchsschimmel |
| Stockmaß | 158 bis 165 cm |
| Exterieur | Hübscher, trockener Kopf, gerades Profil, große Augen; kurzer, mächtiger Hals, schräge, muskulöse Schulter, tiefe, breite Brust, muskulöser, kurzer Rücken, gut bemuskelte, oft gespaltene Kruppe; trockenes, korrektes Fundament, kurze, stämmige Beine, harte Hufe; kräftiges Langhaar, dichter Behang, oft Doppelmähne |
| Eigenschaften | Zugfest und zugstark, intelligent, umgänglich, gutmütig, anspruchslos, fleißig |
| Verwendung | Arbeits-/Zugpferd für Land-, Forstwirtschaft und Gewerbe, repräsentatives Gespannpferd |
| Herkunft, Verbreitung | Deutschland (Rheinland, Sachsen-Anhalt, Altmark, Westfalen) |
| Besonderes, Geschichte | Aus der Grundzucht mit belgischen Kaltblütern und Ardennern entstand im Rheinland zunächst die Zuchtrichtung Rheinisch-Belgisches Kaltblut, aus der das Rheinisch-Deutsche Kaltblut hervorging; im Landgestüt Wickrath (gegr. 1839) wurde ein einheitliches Zuchtziel festgelegt; Anfang des 20. Jh. Verbreitung bis nach Ostpreußen; durch die Motorisierung ist ein starker, noch anhaltender Rückgang der Kaltblutzucht zu verzeichnen |
| Zuchtbuch | 1892 Gründung des Rheinischen Pferdestammbuchs |
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Rheinisch-Westfälisches Kaltblut |
| Farbe | Füchse, Braune, Rapp-, Braun- und Fuchsschimmel |
| Stockmaß | 158 bis 165 cm |
| Exterieur | Schöner Kopf, ausdrucksvolle Augen; kräftiger, gut aufgesetzter Hals, mittelschwerer Körper, schräge, muskulöse Schulter; runde, leicht gespaltene, muskulöse Kruppe; korrektes trockenes Fundament, harte Hufe; kräftiges Langhaar, Doppelmähne und Behang |
| Eigenschaften | Guter Charakter, gutes Temperament, arbeitswillig, leichtfuttig |
| Verwendung | Arbeits-/Zugpferd für Land-, Forstwirtschaft und Gewerbe |
| Herkunft, Verbreitung | Deutschland, Hauptzuchtgebiet Westfalen |
| Besonderes, Geschichte | Clydesdale und Suffolks wurden zunächst für die Kaltblutzucht in Westfalen eingesetzt; 1881 kamen die ersten Belgier hinzu, Kaltblutstuten aus dem Rheinland und Belgien wurden weiterhin zugeführt; nach 1945 Aufstellung von Schwedenardennern |
| Zuchtbuch | 1904 Gründung des Westfälischen Pferdestammmbuchs |
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Rheinisches Warmblut |
| Farbe | Alle Farben |
| Stockmaß | 165 bis 170 cm |
| Exterieur | Ausdrucksvoller Kopf; schön aufgesetzer Hals, markanter Widerrist, schräge Schulter, elastischer Rücken, muskulöse Kruppe; kräftiges Fundament |
| Eigenschaften | Ausgeglichen, talentiert, einsatzfreudig, zuverlässig |
| Verwendung | Reit- und Fahrpferd für alle Turnierdisziplinen mit guter Eignung für Springen und Dressur, Freizeitpferd |
| Herkunft, Verbreitung | Deutschland (Hauptzuchtgebiet Rheinland), Europa |
| Besonderes, Geschichte | Mitte der 1950er-Jahre Umstellung der Kaltblutzucht auf edle Warmblüter mit hannoverscher und ostpreußischer Grundlage; Veredlung durch Trakehner, Westfalen, Vollblüter, Araber und Holsteiner Hengste brachte den heutigen Typ des Sportpferdes hervor |
| Zuchtbuch | Landgestüt Warendorf; Rheinisches Pferdestammbuch |
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Riwoque-Pferd |
| Farbe | Mausgraue und Gelblichbraune mit Aalstrich, dunkle Beine, schwarze Fesseln |
| Stockmaß | 120 bis 130 cm |
| Exterieur | Keilkopf, mandelförmige Augen, kleine, spitze Ohren; kurzer Hals, steile Schulter, tonniger Körper, kurze, abgeschlagene Kruppe; kurze Beine; Stehmähne,kurze Brustmähne, wenig Behang |
| Herkunft, Verbreitung | Tibet |
| Besonderes, Geschichte | Die Rasse wurde erst im Jahr 1995 von einem französischen Forscher namens Peissel in einem unzugänglichen Hochtal von Tibet in der Region Riwoque entdeckt; sie entsprechen Höhlenbildern von Steinzeitpferden, die als längst als ausgestorben gelten; der Platz der Riwoq8e-Pferde im hippologischen Stammbaum ist noch nicht ganz geklärt; in den hohen Bergen leben die Tiere unter kärglichen Bedingungen |
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Rocky Mountain Pferd, Rocky Mountain Pony |
| Farbe | Ausschließlich Brauntöne mit flachsfarbenem Langhaar, weiße Abzeichen oberhalb der Vorderfußwurzel- und Sprunggelenke unerwünscht |
| Stockmaß | Pony 135 bis 142 cm, Pferd 148 bis 163 cm |
| Exterieur | Feiner, trockener Kopf, wache Augen, kleine, spitze Ohren; schön geformter Hals, etwas steile Schulter, flacher Widerrist, drahtiger Körper, kurzer Rücken, muskulöse, leicht abfallende Kruppe; kräftige, schlanke Beine, harte, kleine Hufe; feines Langhaar |
| Eigenschaften | Robust, ausdauernd, trittsicher, freundlicher Charakter, angenehmes Temperament, fleißig, zäh; genetisch-fixierter Tölt |
| Verwendung | Reit- und Fahrpferd, Rinderarbeit, Trekking- und Distanzritte; Gewichtsträger |
| Herkunft, Verbreitung | USA, Kentucky mit Zuchtzentrum Spout Springs Farm |
| Besonderes, Geschichte | Aus den von Spaniern ins Land gebrachten Pferde im 17. Jh. und deren wilden Nachkommen, den Mustangs, entstand diese noch junge Rasse; die Farbe vererbte der Narragansett Pacer; der Rassetyp ist noch uneinheitlich, es wird hauptsächlich nach der Qualität der Gangart selektiert |
| Zuchtbuch | 1986 Eröffnung des Stutbuchs |
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| Rottaler |
| Farbe | Vorwiegend Braune mit wenig Kopf- und Beinabzeichen |
| Stockmaß | ca. 160 cm |
| Exterieur | Mittelgroßer, gerader Kopf; gut aufgesetzter, langer Hals, schräge Schulter, ausgeprägter Widerrist, kräftiger Körper, gute Gurtentiefe, stabiler Rücken, kräftige, leicht abfallende Kruppe; kräftige, korrekte Beine, feste Hufe |
| Eigenschaften | Leistungsbereit, ausdauernd, fester Charakter, gutes Temperament, leichtfuttrig, langlebig, gesund, hart |
| Verwendung | Reit-, Fahr- und Freizeitpferd, gute Springanlagen |
| Herkunft, Verbreitung | Deutschland (Hauptzuchtgebiet Bayern) |
| Besonderes, Geschichte | Älteste Pferderasse Bayerns, seltenste Pferderasse Europas; Grundlage waren ungarische Pferde (aus den Schlachten am Rott im Jahr 909 und Lechfeld im Jahr 955), die mit einheimischen Landpferden gekreuzt wurden; im 19. Jh. Remontepferd der bayerischen Kavallerie und Artillerie; 1963 Änderung des Rottaler Brandzeichen zugunsten des Bayernbrandes mit vermehrter Einkreuzung europäischer, leistungsgeprägter Blutlinien und Schließung des Zuchtbuchs; 1994 Wiedereröffnung des Zuchtbuches mit originalen Mutterlinien |
| Zuchtbuch | 1906 Gründung des Rottaler Pferdezuchtvereins und Anlage des Zuchtbuchs; Pferdezuchtverband Niederbayern-Oberpfalz in Landshut, IG Rottaler Warmblut (gegr. 1988) |
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Russisches Kaltblut (Russischer Adenner) |
| Farbe | Überwiegend Füchse, Hellbraune, Rotschimmel |
| Stockmaß | ca. 150 cm |
| Exterieur | Hübscher, meist kleiner Kopf, breite Stirn, lebhafte Augen, kleine, spitze Ohren; kurzer, breiter Hals, lange, schräge Schulter, tiefe, breite Brust, wenig Widerrist, massiver Rumpf, viel Gurtentiefe, langer, muskulöser, breiter Rücken (Neigung zu Senkrücken), lange, abfallende, oft überbaute Kruppe; kurze, stabile Beine, harte Hufe; wenig Behang; ca. 600 - 700 kg schwer |
| Eigenschaften | Freundliches Temperament, anspruchslos, leichtfuttrig, langlebig, anpassungsfähig, ruhig, leistungsbereit, sehr zugkräftig, gesund, gutmütig |
| Verwendung | Zug- und Arbeitspferd, schweres Kutschpferd |
| Herkunft, Verbreitung | Ukraine, Russland |
| Besonderes, Geschichte | Kleinster russischer Kaltblüter, entspricht eher dem Typ eines schweren Cob; Ursprung sind die ukrainischen Lastpferde, die Mitte des 19. Jh. mit Ardennern, Brabantern, Percherons und Orlow-Trabern gekreuzt wurden; unter der Bezeichnung Russischer Ardenner war die Rasse in Russland sehr geschätzt und weit verbreitet; der 1. Weltkrieg und der Bürgerkrieg führten zu großen Bestandsverlusten; seit 1937 gefestigte Reinzucht; seit den 1960er-Jahren betrug der Anteil der Rasse ein Viertel des Kaltblutpferdebestandes in der ehem. Sowjetunion; Registrierung seit Mitte des 20. Jh. als Russischer Kaltblüter |
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Russisches Reitpferd |
| Farbe | Überwiegend Rappen und Dunkelbraune mit wenig Abzeichen |
| Stockmaß | ca. 163 cm |
| Exterieur | Mittelgroßer, ausdrucksvoller Kopf; leicht gewölbter Hals, langer Widerrist, schräge Schulter, tiefer Rumpf, elastischer Rücken, lange, kräftige Kruppe, hoch angesetzter Schweif; stabiles Fundament; schönes Langhaar |
| Eigenschaften | |
| Verwendung | Alle Sportdisziplinen, besondere Dressurbegabung |
| Herkunft, Verbreitung | Russland (Hauptzuchtgebiet Gestüt Starozhilsk in Rjasan, südl. Moskau) |
| Besonderes, Geschichte | Entwickelt wurde die Rasse in den 1930er-Jahren aus der Orlow-Rostopchiner-Rasse; durch Revolution, Bürgerkrieg und die beiden Weltkriege waren beide Rassen nahezu vernichtet; 1979 wurde aufgrund der Erfolge des Ukrainischen Reitpferdes ein Zuchtprogramm zur Erneuerung des russischen Reitpferdes aufgestellt; Grundlage waren 2 Herden: einmal Hengste und Stuten mit 25% Orlow-Rostopchin-Blut, 75% Vollblüter und einige Trakehner; zur anderen gehörten Trakehner, Englische Vollblüter, Araber und Achal-Tekkiner; aus den sich ergebenden fünf Zuchtstämmen entwickelte sich das heute bekannte Russische Reitpferd |
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Russischer Traber (Métis Traber, Russisch-Amerikanischer Traber) |
| Farbe | Alle Grundfarben |
| Stockmaß | 155 bis 160 cm |
| Exterieur | Feiner Kopf, gerades bis leicht konvexes Profil; gerader, langer Hals, flacher Widerrist, etwas steile Schulter, tiefe Brust, gerader Rücken, breite, lange Kruppe; trockene, harte Gliedmaßen, kurze, starke Röhren |
| Eigenschaften | Energisch, gesund, intelligent, willig, scheufrei, guter Charakter, gesund; schneller, ausdauernder Trab |
| Verwendung | Trabrennen, Kutsch- und Reitpferd |
| Herkunft, Verbreitung | GUS |
| Besonderes, Geschichte | Anfang des 19. Jh. Import von Amerikanischen Trabern nach Russland; Einkreuzung zum Orlow-Traber, um dessen Rasse und Masse mit der Schnelligkeit des Amerikanischen Trabers zu verbinden (amerikanische Traber + Orlow-Traber = Kreuzungsprodukt = métis); in den 1920er-Jahren wurde durch konsequente Selektion das Zuchtziel erreicht; 1928 wurde der Hengst Petuschok schnellster Traber des Kontinents |
| Zuchtbuch | 1948 als Rasse anerkannt und registriert |
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