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Pferderassen S

Sable-Island-Pony
FarbeVorwiegend Braune, Dunkelbraune, Füchse, Dunkelfüchse, oft helles Langhaar, selten Schimmel und Rappen
Stockmaß142 bis 152 cm
ExterieurEtwas großer Kopf, gerades Profil, breite Stirn, große Augen, oft weiter unterer Rand, nach innen gerichtete Ohrenspitzen, Ansatz zum Mehlmaul; kräftiger, kurzer Hals, markanter Widerrist, gerader Rücken, schräge Kruppe; stabiles Fundament, kurze, stabile Beine, harte Hufe
EigenschaftenWenn sie früh genug eingefangen und ausgebildet werden relativ freundlich, später oft eigensinnig und störrisch; hart, genügsam
VerwendungReit- und Wagenpferd
Herkunft, VerbreitungSable Island vor Neu-Schottland (Kanada)
Besonderes, GeschichteDie Ponys leben meist wild auf einer kleinen Insel vor der Küste Neuschottlands; sie leben dort seit dem 18. Jh. in kleinen Herdenverbänden (ein Hengst mit 6 bis 8 Stuten); ihre Vorfahren sollen von einem Bostoner Hugenotten oder Fischern auf die Insel gebracht worden sein (ähnlich wie beim Miquelonnais; als man die Ponys nicht mehr brauchte, wurden sie freigelassen und überlebten

Sächsisch-Thüringisches Kaltblut
FarbeRappen, Braune, Füchse, Rapp-, Braun- und Fuchsschimmel
Stockmaß158 bis 165 cm
ExterieurTrockener Kopf; kräftiger Hals, schräge, muskulöse Schulter, muskulöse Kruppe; trockenes Fundament, harte Hufe; kräftiges Langhaar, Behang
EigenschaftenGuter Charakter, gutes Temperament, arbeitswillig, leichtfuttrig
VerwendungLand- und Forstwirtschaft, gewerbliche Gespanne
Herkunft, VerbreitungDeutschland (Hauptzuchtgebiet Sachsen und Thüringen)
Besonderes, GeschichteSeit dem 12. Jh. Bestehen des Fürstlichen Hofgestüts Allstedt; 1765 Anfänge der "Landbeschälung" im Erzgebirge; Mitte des 19. Jh. Zuchtbeginn von Kaltblütern auf der Grundlage von Norikern, Percherons und Shires im Königreich Sachsen; starker Rückgang des Bestands nach 1945, der allerdings nicht gefährdet ist
ZuchtbuchSüddeutscher Pferdezuchtverband, in Thüringen und Sachsen von Pferdezuchtvereinen getragen

Salerner/Salernitano
FarbeAlle Grundfarben
Stockmaß163 bis 170 cm
ExterieurMittelgroßer, ausdrucksvoller Kopf; mittellanger, schön geformter und getragener Hals, lange, schräge Schulter, deutlicher Widerrist, tiefe, breite Brust, gute Gurtentiefe, gerader Rücken, muskulöse, abfallende Kruppe; stabiles Fundament, korrekte, lange Beine, harte Hufe
EigenschaftenIntelligent, leicht reagierend, guter Charakter, ausgeglichenes Temperament, sensibel, ruhig; gute Grundgangarten, oft gutes Springvermögen
VerwendungFrüher Kavalleriepferd, heute Reit- und Sportpferd
Herkunft, VerbreitungItalien (Neapel), Privatgestüte in der Ebene von Salerno
Besonderes, GeschichteUrsprünge reichen bis ins 9. Jh. zurück; zu den Vorfahren gehören u.a. orientalisch-iberische Pferde sowie Neapolitaner; die Bourbonen kreuzten orientalische Hengste ein und gründeten die Gestütsrasse "Persano"; nach Übernahme des Gestüts durch den Staat im 19. Jh. versuchte man, durch Norfolk, Hackney, Französischen Traber und Maremmanen, die Zucht zu verbessern; Erfolg brachte erst die Einkreuzung von Englischem Vollblut

Sandelholzpony (Sandalwood Pony, Sandwood Pony)
FarbeAlle Farben, oft Falben, selten Abzeichen
Stockmaß122 bis 135 cm
ExterieurTrockener, edler Kopf, gerades Profil, große, ausdrucksvolle Augen, kleine, spitze Ohren; schön getragener Hals, gute Schulter, flacher Widerrist, tiefe, breite Brust, kurzer, kräftiger Rücken, runde Kruppe, gut angesetzter Schweif; sehr harte Beine, feste Hufe; seidenweiches, glänzendes Fell, dichter Schopf, oft Doppelmähne,
EigenschaftenAngenehmes Temperament, schnell, feurig, ausdauernd, zäh; kann Pass (Tandakkan) und Tölt
VerwendungReit-, Arbeits- und Rennpony
Herkunft, VerbreitungKleine Sundainseln/Indonesien
Besonderes, GeschichteCharakteristisch sind die zur Unterscheidung durch Einkerbungen markierten Ohren; die Ponys gelten als edelste Rasse in Südostasien und sind nach wie vor ein wichtiger und begehrter Exportartikel; der Name kommt vom Sandelholz, dem Reichtum der Inseln; Ursprung waren wahrscheinlich mongolisch-arabische Pferde, die von seefahrenden Händlern auf die Inseln gebracht wurden; während der niederländischen Kolonialzeit wurde die Zucht unter Verwendung von Arabern geordnet; in neuerer Zeit wurden Vollblüter eingekreuzt, um die Ponys für Rennen größer und schneller zu machen

Sanfrantellano
FarbeVorwiegend Braune, Dunkelbraune und Rappen
Stockmaß150 bis 158 cm
ExterieurLangrechteckig; eher schwerer Keilkopf, gerades bis konvexes Profil, schöne Augen, spitze Ohren; schön geschwungener, gut aufgesetzter Hals, markierter Widerrist, muskulöse, schräge Schulter, breiter, tiefer Rumpf, viel Gurtentiefe, gerader Rücken, lange, schräge, muskulöse Kruppe, tief angesetzter Schweif; trockene, korrekte Gliedmaßen, harte, gut geformte Hufe; schönes Langhaar
EigenschaftenUnerschrocken, intelligent, robust, genügsam, sehr gehfreudig, ausdauernd, trittsicher, temperamentvoll
VerwendungReit-, Zug- und Packpferd; Gebirgspferd, Wanderreiten
Herkunft, VerbreitungItalien (Hauptzuchtgebiet Messina auf Sizilien); Hengstdepot von Catania
Besonderes, GeschichteUrsprung der Rasse sind Araber und Berber; historische Zuchtperioden der Rasse:
Klassische Zeit: bis Ende 18. Jh. mit Verwendung von Vollblut-Arabern
Zeit der Experimente: 19. bis 20. Jh. mit Einkreuzungen unterschiedlicher Rassen
Gegenwart: Rückkehr zum Anglo-Araber und Arabischen Vollblut und Zucht eines eleganten Reitpferdes
Stuten wurden früher zur Maultierzucht verwendet; Ziel ist, den Sanfrantellano größer, kräftiger und korrekter sowie die Farben auf braun bis schwarzbraun zu züchten

 
Sanho / Sanpeitze Pferd
FarbeVorwiegend Füchse und Braune, selten andere Farben
Stockmaßca. 148 cm
ExterieurGerader Kopf, klare Augen; mittellanger Hals, kräftige, schräge Schulter, breiter, tiefer Rumpf, gerader, kurzer Rücken, schräge Kruppe; stabiles Fundament, starke Gelenke, harte Hufe; langes, volles Langhaar
EigenschaftenAusdauernd, widerstandsfähig, sehr anspruchslos
VerwendungReit-, Renn- und Zugpferd
Herkunft, VerbreitungRepublik Mongolei (China)
Besonderes, GeschichteSanho und Sanpeitze sind sehr eng miteinander verwandte Rassen; die Pferde der Region (Nordwesten der inneren Mongolei) waren an der Entwicklung aller chinesischen Rassen beteiligt; um 1700 wurden hier die viel gerühmten Soulum-Pferde gezüchtet; 1904/05 Einkreuzung von Pferden aus der ostsibirischen Baikalregion, ca. 1917 Orlow-Traber und Baschkiren; 1955 Erfassung aller aus Kreuzungen stammenden Pferde und Einrichtung von 2 Gestüten zur Zucht der neuen Rasse "Sanho"

Sardisches Pferd (Sardischer Anglo-Araber)
FarbeVorwiegend Braune, Füchse, Schimmel
Stockmaß155 bis 165 cm
ExterieurHübscher Kopf, gerades Profil; gut geformter Hals, lange, schräge Schulter, gut markierter Widerrist, mittellanger Rücken, lange, kräftige Kruppe; stabile, trockene Gliedmaßen, ausgezeichnete, harte Hufe
EigenschaftenAusdauernd, hart, schnell, klug, zäh, gesund, energisch, williger Charakter; bei unkorrekter Behandlung auch bösartig
VerwendungReit- und Sportpferd mit vorzüglichem Galoppier- und Springvermögen
Herkunft, VerbreitungSardinien (Staatsgestüt Foresta Burgos), Italien
Besonderes, GeschichteAlte Inselrasse mit arabisch-berberischer Abstammung; geordnete Zucht fand ab dem 14./15. Jh. im Gestüt Regia Tanca statt; die Auflösung des Gestüts 1868 führte zu einem starken Rückgang der Pferdezucht auf Sardinien; 1874 Einrichtung eines staatlichen Hengstdepots mit erklassigen Araberhengsten; ab 1936 Zulassung von Englischem Vollblut; in den 1960er-Jahren Zuchtauffrischung der Halbblutzucht mit irischen und anglo-orientalischen Stuten

Sárvárer
FarbeDurchweg Braune und Dunkelbraune, selten Dunkelfüchse, meist keine Abzeichen
Stockmaßca. 160 cm
ExterieurEntspricht dem Zuchtziel des Bayerischen Warmblutpferds bzw. des Deutschen Reitpferds
EigenschaftenGesund, langlebig, nervenstark, ausdauernd, leistungsbereit, hart, schnell, rittig, springwillig
VerwendungReit- und Fahrpferd für Dressur, Military, Jagd- und Freizeitreiten
Herkunft, VerbreitungDeutschland, Gestüt Leutstetten bei Starnberg (Oberbayern)
Besonderes, GeschichteDie Zucht im Königlich Bayerischen Privatgestüt Sárvár in Ungarn basiert auf Englischen Halbblütern mit Furioso Northstar-Blut, Hauptbeschäler stammten mit wenigen Ausnahmen aus Mezöhegyes; Basis sind drei Stammstuten aus den Jahren 1926-1930; aufgrund der konsequenten Selektion (seit 14 Generationen mit sieben Blutlinien) und des unveränderten Zuchtziels blieb das genetische Gleichgewicht und die Leistungsfähigkeit erhalten; 1945 Überführung der wertvollsten Zuchtpferde nach Leutstetten und Weiterführung des Zuchtprogramms
ZuchtbuchEröffnung 1826 in Sárvár, seitdem lückenlose Fortführung

Schleswiger
FarbeFüchse mit flachsfarbener Mähne und Schweif, auch Rappen, Braune und Schimmel
Stockmaß156 bis 165 cm
ExterieurGroßer, trockener Kopf, konvexes Profil, breite Stirn, lebhafte Augen; kurzer, kräftiger Nacken, gewölbter Hals, schräge, muskulöse Schulter, wenig Widerrist, gute Gurtentiefe, breite, tiefe Brust, kräftiger, kurzer Rücken, kräftige, leicht abgeschlagene Kruppe, tiefer Schweifansatz; trockenes Fundament, nicht zu kurze, muskulöse Beine, starke Gelenke, runde Hufe, auffälliger Behang
EigenschaftenWillig, freundlich, lebhaft, ruhig, gutmütig, energisches Temperament, ausdauernd, leistungsfähig, leichtfuttrig; raumgreifender Schritt, Trab mit viel Schub
VerwendungZug- und Arbeitspferd; früher als "Omnibusperd"
Herkunft, VerbreitungDeutschland (Hauptzuchtgebiet Schleswig-Holstein)
Besonderes, GeschichteAnfang des 17. Jh. Beginn einer gemeinsamen Zucht in Schleswig-Holstein und Jütland; Begründer der Zucht ist vermutlich der Shire Oppenheim; Jütländer und Suffolk Punch beeinflussten den Typ; Verlust wertvoller Zuchtbestände im Jahr 1920 (Abtretung Nordschleswigs an Dänemark); Rückgang der Zucht durch die Motorisierung; Erhalt der Zucht nur noch durch passionierte Züchter
Zuchtbuch1891 Gründung des Verbands Schleswiger Pferdezuchtvereine, nach der Auflösung des Verbandes: Pferdestammbuch Schleswig-Holstein

Schwarzwälder Kaltblut (Schwarzwälder Fuchs)
FarbeMeist Dunkelfuchs mit hellem Langhaar
Stockmaß148 bis 160 cm
ExterieurKurzer, trockener Kopf, ausdrucksvolle Augen; kräftiger, gewölbter Hals, schräge Schulter, wenig Widerrist, viel Gurtentiefe, kurzer, kräftiger Rücken, breite, muskulöse, abfallende Kruppe, tiefer Schweifansatz; trockenes Fundament, kurze, widerstandsfähige Beine, kräftige Gelenke, kleine, harte Hufe
EigenschaftenAnspruchslos, zäh, zugstark, genügsam, ausdauernd, wendig, fleißig, langlebig, guter Charakter; schwungvolle, raumgreifende Bewegungen
VerwendungArbeits- und Bergpferd für Land- und Forstwirtschaft, zunehmend als Freizeitpferd
Herkunft, VerbreitungDeutschland (Südl. Schwarzwald, Baden-Württemberg, Bayern)
Besonderes, GeschichteSchon im Mittelalter Zucht des noch recht unscheinbaren "Waldpferdes"; seit ca. 1875 Beginn der gezielten Zucht auf Fuchsfarbe; nach Fehlversuchen durch Einkreuzungen mit Belgischem Kaltblut, Rheinisch-Deutschen, Ardennern und unterbadischem Kaltblut seit 1918 wieder Zucht des "alten" Typs; der Schwarzwälder ist dadurch in seiner ursprünglichen Form bis heute erhalten geblieben; in dieser Zeit Einfluss durch drei besondere Stempelhengste: den Ardenner Marquis B7, gekört 1901, den Rheinisch-belgischen Deutschritter B 36, geb. 1926, und den Schwarzwälder Mittler B 65, geb. 1936; Deutschritter und Mittler sind die Urväter der D- und M-Linien, die bis heute die Zucht stark prägen; ab 1973 Einkreuzung von Noriker- und ab 1978 von Freiberger-Hengsten zur Blutauffrischung
Zuchtbuch1896 Gründung der Schwarzwälder Pferdegenossenschaft in St. Märgen; 1972 Einsatz der staatlichen Zuchtförderung; die Zucht kann heute als gefestigt angesehen werden

 
Schwedischer Ardenner
FarbeRappen, Braune, Hellbraune, Füchse
Stockmaß150 bis 162 cm
ExterieurKleiner, etwas schwerer Kopf, gerades Profil; geschwungener, muskulöser Hals, mächtige, schräge Schulter, wenig markierter Widerrist, breite, tiefe Brust, außerordentlich muskulöser, kompakter Körper, kurzer, starker Rücken, muskulöse Kruppe; kurze, stämmige Beine, kräftige Gelenke, schwere, feste Hufe, wenig Kötenbehang
EigenschaftenSanft, freundlich, ruhiges Temperament, energiegeladen, ausdauernd, fleißig, zugfest, stark, leichtfuttig, langlebig
VerwendungZugpferd für Land- und Forstwirtschaft
Herkunft, VerbreitungSchweden, Europa
Besonderes, GeschichteSchon Anfang des 19. Jh. wuden Dänen, Clydesdale und Percheron mit Landstuten für die Kaltblutzucht angepaart; 1873/74 wurden Ardenner und einheimische Klepper gekreuzt; durch strenge Selektion konsolidierte die Rasse und war und ist auch im Ausland bekannt und gefragt, auch als Veredler für mitteleuropäische Kaltblutzuchten

Schwedisches Warmblut
FarbeAlle Grundfarben, vorwiegend Braune, Dunkelbraune und Füchse
Stockmaß160 bis 166 cm
ExterieurKleiner, ausdrucksvoller Kopf, gerades, manchmal konvexes Profil, ausdrucksvolle Augen, kleine, spitze Ohren; mittellanger, gut aufgesetzter Hals, sehr kräftige, schräge Schulter, markierter Widerrist, viel Gurtentiefe, mittellanger, gerader Rücken, runde Hinterhand, kräftige, leicht abfallende Kruppe, hoch angesetzter Schweif; trockenes Fundament, schlanke, stabile Beine, kurze Röhren, ausgeprägte Gelenke, harte, gute Hufe
EigenschaftenEnergisches Temperament, einwandfreier Charakter, intelligent, gehorsam, vernünftig, mutig, leichtfuttrig, feinfühlig, gelehrig, gutmütig; hervorragende Grundgangarten
VerwendungReit- und Fahrpferd, sehr gute Dressur- und gute Springveranlagung
Herkunft, VerbreitungSchweden, Europa, USA
Besonderes, GeschichteDie Rasse entstand im 17.Jh.; in Kriegszeiten kamen Spanische Pferde sowie Orientalen nach Schweden, Zuchtziel war zunächst ein gutes Kavalleriepferd; seit Mitte des 18. Jh. werden Hannoveraner, Trakehner und Holsteiner sowie Englische Voll- und Halbblüter verwendet, die alle den Grundstock der heutigen Schwedischen Warmblutzucht bildeten; Ende des 19. Jh. Konsolidierung der Rasse

Schweizer Warmblut
FarbeVorwiegend Braune und Füchse, alle anderen Grundfarben
Stockmaßca. 165 cm
ExterieurAusdrucksvoller Kopf; gut geformter Hals, markanter Widerrist, kräftige Schulter, kräftiger Rücken, muskulöse Kruppe; stabiles Fundament, gut markierte Gelenke, gute Hufe
EigenschaftenGuter Charakter, leistungsfähig, rittig, angenehmes Temperament
VerwendungSportpferd für Dressur, Military und Springen
Herkunft, VerbreitungSchweiz (Zuchtzentrum in Avenches)
Besonderes, GeschichteGrundlage der Rasse waren Stuten der alten Landstämme sowie importierte Stuten, die mit französischen, schwedischen und deutschen Warmbluthengsten gekreuzt wurden; durch Selektion und Prüfungen entstand die recht junge Rasse (ca. 1960 Zuchtbeginn)

Schweres Warmblut
FarbeRappen, Braune, Füchse, Schimmel
Stockmaß157 bis 165 cm
ExterieurAusdrucksvoller Kopf; mittellanger, gut aufgesetzter Hals, lange, schräge Schulter, etwas flacher Widerrist, breiter Rücken, muskulöse, leicht abgeschrägte Kruppe; trockenes Fundament, ausgeprägte Gelenke, feste Hufe
EigenschaftenGuter Charakter, energisch, leichtfuttrig
VerwendungReit- und Fahrpferd
Herkunft, VerbreitungDeutschland (Hauptzuchtgebiet Sachsen und Thüringen)
Besonderes, GeschichteGrundlage war das Sächsisch-Thüringische Kaltblut (s.o.); durch Einkreuzung von Hannoveranern und Oldenburgern/Ostfriesen erfolgreiche Umzüchtung zu einem modernen Reit- und Fahrpferd

Sella Argentino (Anglo-Argentino)
FarbeAlle Farben
Stockmaßca. 155 cm
ExterieurAusdrucksvoller, mittelgroßer Kopf; mittellanger Hals, deutlicher Widerrist, schräge Schulter, gute Gurtentiefe, elastischer Rücken, lange, muskulöse Kruppe; gutes Fundament, korrekte Gelenke, harte Hufe; gutes Galoppier-, gutes Springvermögen
EigenschaftenMutig, gehorsam, wendig, schnell
VerwendungSport- und Polopony
Herkunft, VerbreitungArgentinien
Besonderes, GeschichteRasse entstand Mitte des 20. Jh.; Basis war der Criollo, der mit Englischem Vollblut veredelt wurde; die Herden werden frei gehalten; bei sorgfältiger Ausbildung ergeben sie höchst zuverlässige Reitpferde; private Züchter, die staatlich gefördert werden
ZuchtbuchStutbuch bei der Association Argentina de Formento Equino

 
(Cheval de) Selle Francais (Französiches Reitpferd)
FarbeAlle Grundfarben, vorwiegend Füchse
Stockmaß152 bis 170 cm
ExterieurSelle: Reitpferdetyp; trockener, hübscher Kopf, meist gerades Profil, ausdrucksvolle Augen, lebhafte Ohren; schön geformter, mittellanger Hals, schräge Schulter, ausgeprägter Widerrist, tiefe Brust, kräftiger Rücken, muskulöse Kruppe; trockenes Fundament, kurze Röhren, harte, runde Hufe
Cob: Huntertyp; gerader Kopf, etwas tiefliegende Augen, lange Ohren; hoch angesetzter, muskulöser Hals, lange, schräge Schulter, ausgeprägter Widerrist, viel Gurtentiefe, langer Rücken, muskulöse, lange Kruppe; lange Beine
EigenschaftenGuter Charakter, anpassungsfähig, mutig, freundlich, ausgeglichen, angenehmes Temperament; sehr gutes Springvermögen
Verwendung Selle: Vielseitig einsetzbares Reit- und Sportpferd; Cob: leichtes Kutschpferd, auch in der Landwirtschaft
Herkunft, VerbreitungFrankreich, Europa
Besonderes, GeschichteEndprodukt aus der Verbindung der verschiedenen Rassen und Typen von französischen Halbblütern, vor allem durch arabisches und englisches Vollblut beeinflusste Anglo-Normannen; zunächst Unterscheidung in den Selle- und den Cob-Typen; im 18./19. Jh. Einkreuzung von Englischen Voll- und Halbblütern zur Verbesserung der Rasse; Selektion nach drei Kriterien: Identitätsprüfung und Abstammungsanalyse, Beurteilung nach Gang und Gebäude, Turnierleistungen
Zuchtbuch1958 Eröffnung des Stutbuchs, Sammelbezeichnung Cheval de Selle

Senner
FarbeAlle Farben
Stockmaßca. 160 cm
ExterieurAusdrucksvoller, trockener Kopf, große Augen; leichtes Genick, langer, schön aufgesetzter Hals, gut markierter Widerrist, gute Schulter, kräftiger Rücken; trockenes Fundament; kräftiges Langhaar
EigenschaftenGutes Temperament, leistungsfähig, genügsam, leichtfuttrig
VerwendungReit- und Fahrpferd
Herkunft, VerbreitungDeutschland (Hauptzuchtgebiet um Detmold/Nordrhein-Westfalen)
Besonderes, GeschichteRasse wird 1862 erstmals in Gestütsregistern erwähnt; fast vollständige Zerstörung der Zucht im 30-jährigen Krieg; Wiederaufbau durch die Grafen zur Lippe und Haltung in halbwilden Herden; bis 1880 Reinzucht; Anfang des 19. Jh. Einkreuzung arabischer und englischer Vollbluthengste; Mitte des 19. Jh. bestand die Herde nur noch aus 40 Mutterstuten und den Hengsten Mozart xx, Red Rover xx und Brother to Rostrum xx; 1919 Übernahme der Zucht durch den Verband; durch privates Engagement Erhalt des Senner Bluts; inzwischen Neueintragung beim Westfälischen Pferdestammbuch als Senner
Zuchtbuch1713 Führung des Gestütsregisters, 1919 Übernahme der Zucht durch den Verband lippischer Pferdezüchter, 1946 endgültige Auflösung

Shagya-Araber
FarbeVorwiegend Schimmel, alle anderen Grundfarben
Stockmaß150 bis 162 cm
ExterieurRobuster Arabertyp; kleiner, ausdrucksvoller Kopf, konkaves oder gerades Profil, große Augen, dehnfähige Nüstern, kleine, spitze Ohren; schön geformter, muskulöser Hals, ausgeprägter Widerrist, lange, schräge Schulter, tiefe Brust, ausreichend langer Rücken, kurze Hinterhand, gerade Kruppe, hoch angesetzter und getragener Schweif; stabiles Fundament, trockene, korrekte Beine, harte, kleine Hufe
EigenschaftenGutes Temperament, einwandfreier Charakter, intelligent, gutmütig, ausdauernd, hart, leistungsfähig, genügsam, leichtfuttrig; sehr schnell
VerwendungReit- und Kutschpferd, Freizeitreiten
Herkunft, VerbreitungUngarn, Europa, weltweit
Besonderes, GeschichteStammvater der den europäischen Verhältnissen angepassten Araber ist Shagya, geb. 1830; als Hauptbeschäler im Gestüt Babolna von 1837-1840 aufgestellt; vier seiner Söhne gaben die geerbten Eigenschaften durchschlagend weiter; ins Zuchtbuch eingetragen werden nur Pferde, die das Zuchtprogramm erfüllen
Zuchtbuch1978 als Shagya-Araber vom Weltverband der Araberzucht (WAHO) anerkannt (früher "Araber" oder "Araberrasse"); Stutbücher sind geschlossen

Shales Horse
FarbeVorwiegend Schimmel, seltener Füchse und Rappen
Stockmaßca. 152 cm
ExterieurTrockener, ausdrucksvoller Kopf; schön geformter, mittellanger Hals, langer Widerrist, kräftiger Rumpf, gute Gurtentiefe, gerader Rücken, schräge Kruppe; stabile Gliedmaßen, markante Gelenke, harte Hufe; schönes Langhaar
EigenschaftenGutes Temperament, freundlich, anhänglich, leistungsbereit, wendig, ausdauernd, schnell, gesund, leichtfuttrig; gute Grundgangarten, sehr gutes Springvermögen
VerwendungVorwiegend Veredler in der Pony- und Reitpferdezucht
Herkunft, VerbreitungEngland, Buckinghamshire
Besonderes, GeschichteShales sind eine Rarität; eher ein Schlag als eine Rasse; Abstammung geht direkt auf den Norfolk Trotter zurück, der Linienbegründer Shales ist ein Enkel von Darley Arabian und Flying Childers; der "Roadster" musste Anfang des 20. Jh. der Motorisierung weichen; seit 1922 stehen die bedeutendsten Vertreter der Rasse nur noch in den Stallungen der Familie Colquhoun in Finmere/Buckinghamshire

 
Shetland Pony
 Das Shetlandpony wird mittlerweile in ca. fünf Typen eingeteilt: den Originaltyp, das Shetlandpony Partbred, das Classic Pony, das American Shetland Pony und das Mini-Shetland Pony.
Shetland Pony - Mini Typ
FarbeAlle Farben
Stockmaßmax. 87 cm
ExterieurKleiner, edler Kopf, große, freundliche Augen, kleine Ohren; gut aufgesetzter Hals, kurze Beine, harte, kleine Hufe; dichtes Langhaar
EigenschaftenGutartig, klug, genügsam, langlebig
VerwendungReit- und Fahrpony, gutes Anfangspony für kleine Kinder
Herkunft, VerbreitungShetland Inseln, Großbritannien, weltweit
Besonderes, GeschichteDas kleinste der Shetlands, welches am ehesten dem Urtyp entspricht; Größe durch die harten Klima- und Futterverhältnisse auf den Shetland-Inseln bedingt; durch gezielte Selektion blieb der Typ erhalten

Shetland Pony - Originaltyp
FarbeAlle Farben, Tigerschecken für den Originaltyp nicht zugelassen, da die Farbe angeblich durch die Einkreuzung von Welsh-Ponys entstand
Stockmaß87 bis 107 cm
ExterieurKleiner, trockener Kopf, breite Stirn, große Augen, kleine Ohren; muskulöser Hals, schräge Schulter, breite Brust, kurzer Rücken, lange Kruppe; kräftige Beine, harte Hufe; üppiges, dichtes Langhaar
EigenschaftenGuter Charakter, klug, selbstbewusst, ausdauernd, stark, hart, genügsam, robust, widerstandsfähig, langlebig, sanftmütig, umgänglich, sehr lernfähig, einsatzfreudig
VerwendungReitpony besonders für Kinder; Fahrpferde vor leichten Sulkys oder kleinen Kutschen; Lasten- und Arbeitspony für die Bauern der Inseln; Mitte des 19. Jh. Einsatz als Grubenpferd; Zirkuslektionen, Show
Herkunft, VerbreitungShetland-Inseln, Großbritannien, weltweit
Besonderes, GeschichteEntstehung und Ursprung sind ungewiss, wahrscheinlich Nachkommen keltischer Ponys; seit über 2.000 Jahren auf den Shetland-Inseln beheimatet; im Verhältnis zu seiner Größe ist das Shetlandpony die stärkste Pferderasse der Welt
Zuchtbuch1890 Eröffnung des Stutbuchs durch die Shetland Pony Stud-Book Society (SPSBS)

Shetland Pony - Sportlicher Typ
FarbeAlle Farben, Glasaugen unerwünscht
Stockmaß87 bis 107 cm
ExterieurSchlank und elegant; edler, kleiner Kopf, schmale Stirn, große Augen, kleine Ohren; leichtes Genick, gut angesetzter Hals, ausreichend breite Brust, gute Gurtentiefe; trockenes Fundament, harte Hufe; volles Langhaar
Eigenschaftens. Originaltyp
VerwendungReit- und Fahrpony für Freizeit und Sport
Herkunft, VerbreitungUSA, Europa, weltweit
Besonderes, GeschichteLord Londonderry begann um 1875 mit der Zucht des mehr im Reitpony-Typ stehenden Shetland-Ponys; der in die USA exportierte Typ entwickelte sich dort weiter zum American Shetland Pony; der nach Deutschland eingeführte Typ wurde von Dieter Grober ab Mitte der 1960er-Jahre zum sportlichen Freizeitpony umgezüchtet

Shirazpferd
FarbeSchimmel, Füchse, Braune, Dunkelbraune, selten Rappen
Stockmaß150 bis 155 cm
ExterieurGerades Profil, oft Hechtkopf, große Augen, kleine, spitze Ohren; mittellanger Hals, muskulöse Schulter, gerader Rücken, runde Kruppe; sehr stabile Gelenke, harte Hufe; feines, seidiges Langhaar
EigenschaftenFreundlich, ausgeglichener Charakter, sehr fromm, lebhaft, klug, ausdauernd, zäh; sehr schnell
VerwendungReitpferd
Herkunft, VerbreitungIran (Provinz Fars)
Besonderes, Geschichte

Shire Horse
FarbeRappen, Braune, Schwarzbraune, Schimmel, selten Füchse; oft mit Abzeichen, oft weiß gestiefelt
Stockmaß163 bis 180 cm, oft noch größer
ExterieurLanger Kopf, leicht konvexes Profil, breite Stirn, große, freundliche Augen, lange, spitze Ohren; gut aufgesetzter, leicht gebogener Hals, kräftige, schräge Schulter, breite, mächtige Brust, muskulöser Körper, viel Gurtentiefe, sehr muskulöser Rücken, breite, leicht abgeschlagene Kruppe, hoch angesetzter Schweif; lange, trockene Beine, gut markierte Gelenke, breite, stabile Hufe; glattes, seidiges Fell, üppiger, seidiger Behang vom Vorderfußwurzel- und Sprunggelenk abwärts
EigenschaftenRuhiger, freundlicher Schwerarbeiter, liebenswürdiger Charakter, sanft, willig, ausdauernd; raumgreifender Schritt, energischer Trab
VerwendungZug- und Arbeitspferd in Land- und Forstwirtschaft; beliebtes Brauerei- und Showpferd
Herkunft, VerbreitungEngland (Shire- und Fen-Distrikt), Europa, USA, Südamerika, Australien
Besonderes, GeschichteGilt als größtes Pferd der Welt; schon im Mittelalter als "Equus Magnus" erwähnt und beliebtes Ritterpferd; Zuchtursprung liegt in den Shires der Midlands (Leicestershire, Warwickshire, Northhamptonshire, Lincolnshire); durch Einkreuzung von Brabantern, Friesen- und Flämischen Hengsten entstand das größte, schwerste und beliebteste Arbeitspferd Englands (kann bis zum 5-fachen des Eigengewichts, d.h. bis zu fünf Tonnen, ziehen)
Zuchtbuch1878 Gründung der Shire Horse Society in Peterborough und Eröffnung des Stutbuchs

 
Siciliano (Sizilianer)
FarbeVorwiegend Braune, auch Schimmel, Füchse, Rappen
Stockmaßca. 155 cm
ExterieurLeichter, ausdrucksvoller Kopf, gerades Profil, lebhafte Augen, kleine Ohren; muskulöser, gut aufgesetzter Hals, markanter Widerrist, gute, schräge Schulter, kräftiger, mittellanger Rücken, muskulöse, schräge Kruppe, gut angesetzter Schweif; stabile, trockene Gliedmaßen, sehr gute Hufe; schönes Langhaar
EigenschaftenAusdauernd, energisch, einsatzbereit, lebhaft, leichtfüßig
VerwendungReit- und Kutschpferd
Herkunft, VerbreitungItalien, Hauptzuchtgebiete um Cantania, Ragusa, Trapani und Palermo auf Sizilien
Besonderes, GeschichteUrsprung sind bis ins 18. Jh. reinblütige Araber, die erst mit Maremmano und Nonius mit negativem Ergebnis, dann wieder mit reinblütigen Orientalen und Vollblütern Mitte des 20. Jh. veredelt wurden; der Siciliano kann durchaus als Anglo-Araber beizeichnet werden

Skyrospony
FarbeDunkelbraune, Braune, Schimmel, Falben, oft mit Aalstrich und Zebrastreifen
Stockmaß90 bis 110 cm
ExterieurKleiner, gerader Kopf, breite Stirn, große Augen, kleine Ohren; kurzer Hals (oft Hirschhals), schwache, steile Schulter, wenig Widerrist, schmaler Körper, gerader Rücken, schwache, abfallende Kruppe, tief angesetzter Schweif; schlanke, lange Beine, oft kuhhessige Stellung, kleine, harte Hufe; volles, sehr langes Langhaar
EigenschaftenRuhiges Wesen, gutmütig, sehr zäh, genügsam, zuverlässig, langlebig
VerwendungPackpferd, leichte Arbeiten in der Landwirtschaft, Kinderpony
Herkunft, VerbreitungInsel Skyros (Griechenland)
Besonderes, GeschichteSehr alte bodenständige Rasse, lebt seit vielen Jahrhunderten auf der Insel; durch die karge Umgebung ist es klein geblieben; durch Mechanisierung und Motorisierung in den 1970er-Jahren ging das Interesse an der Zucht zurück; obwohl die Universität Thessaloniki ein Zuchtprogramm zum Rassenerhalt fördert, ist die Rasse vom Aussterben bedroht

Slaski (Schlesisches Warmblut)
FarbeVorwiegend Rappen, Braune, Füchse
Stockmaß155 bis 160 cm
ExterieurEntspricht im Typ dem Oldenburger und Ostfriesen
EigenschaftenRuhiges Temperament, leichtfuttrig, zugstark; raumgreifende Gänge
VerwendungZug- und Gespannpferd
Herkunft, VerbreitungSüdwestpolen (Zuchtschwerpunkt im Landgestüt Klikowa)
Besonderes, GeschichteEnde des 19. Jh. Zuchtbeginn in Schlesien auf der Grundlage von Oldenburger und Ostfriese; Zuchtziel war ein schweres, starkes Wirtschaftspferd; 1817 Gründung des Landgestüts Leubus, 1877 Cosel, dort wurde Ende des 19. Jh. vermehrt Oldenburger und ostfriesisches Blut zugeführt; nach dem 2. Weltkrieg Einkreuzung von Englischem Vollblut und Wielkopolska-Hengsten zur Sportpferdezucht
Zuchtbuch1901 Eröffnung des Schlesischen Stutbuchs

Slowakisches Gebirgspferd (Muran Pferd)
FarbeVorwiegend Füchse mit hellen Mähnen, auch Braune, Rappen, Falben
Stockmaßca. 140 cm
ExterieurRecht großer Kopf, breite Stirn; kurzer, kräftiger Hals, gute Schulter, kräftiger, gerader Rücken, schräge Kruppe; kräftige, trockene Beine, harte Hufe
EigenschaftenGutmütig, stark, zugkräftig, zutraulich, hart, genügsam; leben selbst bei Temperaturen von -30° auf der Weide
VerwendungGebirgspferd für die Holzabfuhr
Herkunft, VerbreitungSlowakische Republik (Muraner Hochebene bei Muran in der Hohen Tatra)
Besonderes, GeschichteRasse wird seit 1950 im Gestüt Muran gezüchtet; Basis waren Huzulen aus dem ehemaligen Militärgestüt Presov, die mit Haflingerhengsten gekreuzt wurden; die entstandenen Stuten wurden mit Norikerhengsten gepaart; in halbwilden Herden auf Bergweiden in 1.200 bis 1.400 m Höhe lebend

Slowenisches Kaltblut
FarbeVorwiegend Braune, Dunkelbraune, Rappen
Stockmaßca. 155 cm
ExterieurDerber Kopf, freundiche Augen, kleine Ohren; kurzer, muskulöser Hals, schräge Schulter, tiefer Rumpf, kräftige Hinterhand, abfallende, oft leicht gespaltene Kruppe; stabiles Fundament; kräftiges Langhaar
EigenschaftenFreundlicher Charakter, gutes Temperament, robust, willig, ausdauernd, zugkräftig
VerwendungLand- und Forstwirtschaft, Fahrpferd
Herkunft, VerbreitungRepublik Slowenien, Südosteuropa
Besonderes, GeschichteZuchtgeschichte ist eng mit der Österreichs (Noriker und Muraközer) verbunden; nach Einkreuzungen von Belgischem Kaltblut, Percheron und Schleswiger wurde zur Reinzucht übergegangen; Zuchtleitung in Ljubljana
ZuchtbuchEigenes Stutbuch

 
Sokolska (Sokolsker Pferd, Ardenner-Doppelpony)
FarbeVorwiegend Füchse mit heller Mähne, Braune
Stockmaß148 bis 165 cm
ExterieurGroßer Kopf, gerades Profil, hübsche Augen, lebhafte Ohren; mittellanger, kräftiger Hals, schräge Schulter, breite, tiefe Brust, viel Gurtentiefe, gerader langer Rücken, kurze, breite, schräge Kruppe; stabile, sehnige Beine, kurze Röhren, große, runde Hufe, wenig Behang
EigenschaftenFreundlicher Charakter, ruhiges Temperament, anspruchslos, zugkräftig, willig, gutmütig, ausdauernd, genügsam, sehr widerstandsfähig
VerwendungZugpferd, Landwirtschaft, Fleischlieferant für den Export
Herkunft, VerbreitungNordosten und Nordwesten Polens
Besonderes, GeschichteJunge Rasse, die nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist, Zuchtziel war ein kleiner, leichter, trockener und gängiger Kaltblüter; Grundlage waren polnische Landstuten, die mit französischen Ardennern und Bretonen gekreuzt wurden, ebenso wurden Belgier und Anglo-Normänner eingesetzt; Rasse ist konsolidiert

Somali Pony
FarbeAlle Farben, vorwiegend Füchse und Schimmel in allen Farbvarianten
Stockmaß140 bis 145 cm
ExterieurEntspricht im Großen dem Polopony
EigenschaftenAnspruchslos, zäh, wendig; immun gegen die Pferdepest; Anlage zum Tölt
VerwendungPolopony
Herkunft, VerbreitungSomalia, Hochland von Kenia, Küstengebiet Äthiopiens
Besonderes, GeschichteDie Mischrasse geht auf das oberägyptische Pferd der Pharaonen um 2000 v.Chr. zurück; Einkreuzungen von Berber und Araber folgten; durch ungünstige Klima- und mangelhafte Haltungsbedingungen entwickelte sich die Rasse zu den so genannten Heidenponys; in der Kolonialzeit wurden europäische Rassen und Vollblut eingekreuzt

Sorraia
FarbeAschgraue, im Sommer silbergrau glänzend, und Gelbfalben/Sandfarbene, im Sommer metallisch glänzend; deutlich erkennbarer Aalstrich, oft Schulterkreuz und Zebrastreifen
Stockmaß130 bis 150 cm
ExterieurLanggestreckter, recht großer Ramskopf, mittellange, schwarz umrandete Ohren; hoch aufgesetzter, gerader Hals, oft Hirschhals, lange Schulter, langer, flacher Widerrist, gerader Rücken, abfallende Kruppe; sehr widerstandsfähige, trockene Beine, lange Röhren, harte Hufe
EigenschaftenFreundlicher Charakter, ruhiges Temperament, zäh, genügsam, willig, sehr ausdauernd; Fähigkeit zum Tölt
VerwendungReitpferd für leichtere Reiter, Hütepony der Vaqueiros
Herkunft, VerbreitungPortugal, wildlebene Population im Ödland um den Sorraia-Fluss, Spanien
Besonderes, GeschichteDie Rasse ist eine der Stammformen der heutigen Pferde, sie lässt sich bis um 40.000 v.Chr. zurückverfolgen; in der Frühbronzezeit (2000 bis 1700 v.Chr. Verbreitung über ganz Europa; das Pony lebte lange Zeit wild bis halbwild und unbeeinflusst von Menschen; 1920 Entdeckung durch Ruy d'Andrade, der sie für Zebras oder Halbesel hielt und ihnen den Namen nach dem Ort ihrer Entdeckung gab; es gibt heute nur noch wenige Populationen in Spanien und Portugal, eine in Deutschland (im Wisentgehege Springe bei Hannover)

Sowjetisches Kaltblut
FarbeVorwiegend Füchse, auch Braunschimmel, Dunkelbraune, Braune, Falben
Stockmaß161 bis 165 cm
ExterieurMittelgroßer Kopf; kurzer, muskulöser Hals, breite Brust, tonniger Körper, breiter, kräftiger Rpcken, schräge Kruppe; stabile, trockene Gliedmaßen, gut geformte Gelenke, große Hufe; wenig Behang; Gewicht 850 bis 1000 kg
EigenschaftenLeistungswillig, guter Charakter, anspruchslos, zugfest, zugstark, gesund
VerwendungZugpferd
Herkunft, VerbreitungGUS
Besonderes, GeschichteBeginn der Zucht um 1885 auf der Grundlage von Brabantern, Ardennern, Percherons und Orlow-Trabern; 1852 Anerkennung der neuen Rasse nach der Konsolidierung mit zwei Hengstlinien und drei Stutenfamilien

Spanischer Mustang
FarbeAlle Grundfarben, oft Aalstrich und Zebrastreifen, oft verschiedenfarbiges Schweifhaar
Stockmaß135 bis 145 cm
ExterieurZwei Typen: 1. der leichtere Berber-Typ, 2. robuster, quadratischer Typ. Kleiner Kopf, breite Stirn, kleine Ohren, intelligente Augen; mittellanger Hals, schmale Brust, deutlicher Widerrist, kurze, schräge Kruppe, tief angesetzter Schweif; trockene Gliedmaßen, lange Unterarmbeine, kurze Röhrbeine, extrem harte Hufe; volles Langhaar
EigenschaftenAusgeprägter "Cow-sens", genügsam, nervenstark, anpassungsfähig, ausdauernd,
VerwendungDistanzreiten, Trekking
Herkunft, VerbreitungUSA, wichtige Zuchtställe in Wyoming, Arizona, Kalifornien, Oklahoma
Besonderes, GeschichteAbstammung geht auf die im 16. Jh. eingeführten Berber, Andalusier, Sorraias und wahrscheinlich Araber zurück; um 1920 wurden die letzten reinrassigen Pferde von den Brüdern Jones zusammengetrieben, um die Rasse zu erhalten; in's Stutbuch dürfen nur Pferde rein spanischen Ursprungs eingetragen werden, keine amerikanischen Mustangs; als besonders reinrassig gelten Tiere, die einen "Schnurrbart", keine oder kaum Kastanien und nur fünf oder fünfeinhalb Lendenwirbel haben
Zuchtbuch1957 Eröffnung des Stutbuchs

 
Spanisch Barb (Spanischer Berber)
FarbeAlle Grundfarben
Stockmaß138 bis 145 cm
ExterieurMittelgroßer Kopf, gerades bis konvexes Profil; starker Hals, kräftige Schulter, kurzer Rücken, abfallende Kruppe, tief angesetzter Schweif; stabiles Fundament, harte Hufe; volles Langhaar
Eigenschaften
VerwendungWestern-Disziplinen, Distanzreiten
Herkunft, VerbreitungUSA
Besonderes, GeschichteAbstammung geht auf die Pferde (Andalusier und Genetten) zurück, die im 16. Jh. nach Nordamerika kamen; aus den entlaufenen Tieren entwickelten sich u.a. Mustang, Cayuse, Chickasaw; der Einfluss der spanisch-berberisch geprägten Grundrasse verschwand immer mehr oder ging in den neu entstandenen Rassen auf
Zuchtbuch1972 Gründung der Spanish Barb Breeders Association

Spanisch-Norman Horse (Spanisch-Normannisches Pferd)
FarbeVorwiegend Grauschimmel, auch Rappen und Braune
Stockmaß160 bis 172 cm
ExterieurGerader Kopf, große, ausdrucksvolle Augen; langer, schön gebogener Hals, schräge Schulter, kurzer Rücken, gut bemuskelte Hinterhand; stabiles Fundament, feste Hufe
EigenschaftenGuter Charakter, ausdauernd, gutes Temperament; harmonische Bewegungen
VerwendungReit- und Fahrpferd, Western-Dressur, historische Schauspiele
Herkunft, VerbreitungUSA
Besonderes, GeschichteBereits im Mittelalter wurden Andalusier und Percherons gekreuzt mit dem Ergebnis des "Ritterpferdes"; Neuzüchtung erfolgte auf Initiative von Allan Hamid, Connecticut, und Dr. Gus Cothran von der Universität Kentucky; Spanisch-Normannische Pferde dürfen bis zu 50% Andalusierblut führen
Zuchtbuch1991 Gründung der Spanish-Norman Horse Registry, Inc., Woodbury

Spitipony
FarbeVorwiegend Schimmel, Rappen, selten Füchse
Stockmaßca. 120 cm
ExterieurHübscher, gerader Kopf, gerades Profil, lebhafte, weit auseinanderstehende Augen, kleine, spitze Ohren; kurzer, kräftiger Hals, muskulöse Schulter, flacher Widerrist, kurzer, kräftiger Rücken, breite, leicht abfallende Kruppe; kurze, stämmige Beine, feste, runde Hufe; üppiger Schopf und volles Langhaar
EigenschaftenUnermüdlich, trittsicher, anspruchslos; angeborene Anlage zu Pass und Tölt
VerwendungVorwiegend als Reit- und Packpony
Herkunft, VerbreitungIndien/Himalaja, im Grenzgebiet zu Nepal, Kaschmir, Sikkim und Bhutan
Besonderes, GeschichteAn die extremen Bedingungen des Himalajagebirges sehr gut angepasst; Name stammt von seiner Heimat, dem Spiti-Massiv; der Ursprung geht auf das Mongolische Wildpferd zurück; durch zu starke Inzucht wird die geringe Größe und Widerstandsfähigkeit erhalten; Stuten und Folhen bleiben sich anfangs selbst überlassen und müssen mit dem auskommen, was die Bergregion bietet; die Spitis sind dem rauhen Lebensraum so gut angepasst, dass sie in tiefer gelegenen und wärmeren Gebieten kümmern

Spotted Saddle Horse
FarbeSchecken
Stockmaß152 bis 165 cm
ExterieurEntspricht den Gangpferden
EigenschaftenFreundlicher Charakter, angenehmes Temperament
VerwendungReit- und Fahrpferd mit weichen Gängen (Pass, Tölt, Walk), wichtigste Gangart ist der Saddlegait (Vierschlaggang)
Herkunft, VerbreitungUSA, Kanada, zunehmend in Deutschland und Mitteleuropa
Besonderes, GeschichteGang- und Farbzucht auf der Basis der Gangpferderassen; Abstammung, Größe, Rasse und Typ sind für die Anerkennung ohne Bedeutung; Rassenkreuzungen finden oft statt (bevorzugt mit Tennessee Walking Horses)
ZuchtbuchSpotted Saddle Horse Association (registriert weltweit und führt das Zuchtbuch)

Süddeutsches Kaltblut
FarbeVorwiegend Füchse und Braune, selten Rappen, Schimmel, Tigerschecken
Stockmaß160 bis 164 cm
ExterieurMittelschwerer Kopf, ausdrucksvolle Augen; kräftiger, mittellanger Hals, muskulöser, großrahmiger Körper, lange, breite Spaltkruppe; kräftiges Fundament, trockene Gelenke, harte Hufe, wenig Behang
EigenschaftenAusgeglichenes Temperament, guter Charakter, leistungsstark, zuverlässig, zugstark, hart, leichtfuttrig
VerwendungZugpferd, Landwirtschaft
Herkunft, VerbreitungDeutschland (Bayern, Baden-Württemberg)
Besonderes, GeschichteDie Abstammung geht auf die Pferde des Alpenlandes zurück (Noriker, Pinzgauer und Oberländer); nach Einkreuzungen von englischem und arabischem Vollblut, Norfolks, Holsteinern, Belgiern und Clydesdales setzte sich die Reinzucht durch; 1939 einheitliche Bezeichnung "Noriker", 1948 Zuchtziel und Name "Süddeutsches Kaltblut"
Zuchtbuch1906 Einrichtung des Stutbuchs

 
Suffolk Punch
FarbeFüchse in allen Farbabstufungen (Rot-, Gold-, Kupfer-, Gelb-, Hell-, Dunkel-, Leber-Fuchs), Abzeichen unerwünscht, Ausnahme: kleiner Stern
Stockmaß160 bis 170 cm
ExterieurGroßer, trockener Kopf, breite Stirn, aufmerksame Augen, kleine, bewegliche Ohren; tiefer Nacken, kurzer, gebogener, kräftiger Hals, kräftige, massige Schulter, breiter, flacher Widerrist, breite, tiefe Brust, runder, kompakter Körper, kurzer, kräftiger Rücken, muskulöse, abgerundete Kruppe; stabiles Fundament, trockene, kräftige Beine, kurze Röhren, große, runde Hufe, kein bis sehr wenig Behang
EigenschaftenGutes Temperament, sanft, aktiv, freundlich, ruhig, gesund, langlebig, genügsam, zugkräftig, leistungswillig, leichtfuttrig; energischer, raumgreifender Schritt und Trab
VerwendungZug- und Gebrauchspferd, Landwirtschaft, Kutschpferd, Verwendung in der Sportpferdezucht (Cobs, Hunter)
Herkunft, VerbreitungEngland (Grafschaft Suffolk, Shire- und Fen-Distrikt), auch in Mitteleuropa, USA
Besonderes, GeschichteÄlteste Kaltblutrasse Englands, wird schon 1506 erwähnt; Basis waren einheimische Landstuten, die mit normannischen, flämischen und dänischen Hengsten gepaart wurden; Stempelhengst ist der Goldfuchs Crispes Horse, geb. 1768, der seine Fuchsfarbe bis heute durchschlagend vererbt; nach dem 2. Weltkrieg dramatischer Rückgang der Rasse auf 75 Tiere; inzwischen hat sich die Zucht wieder belebt
Zuchtbuch1877 Gründung der Suffolk Horse Society

Sumbapony, Sumbawapony (Soemba Pony)
FarbeAlle Farben, oft Falben mit Aalstrich, dunklen Punkten, dunklem Langhaar, schwarzen Beinen und Zebrastreifen
Stockmaß110 bis 125 cm
ExterieurPrimitivrasse; schwerer, trockener Kopf, gerades Profil, große, mandelförmige Augen; kurzer, gerader Hals, wenig Widerrist, steile Schulter, tiefe Brust, gerader, etwas langer Rücken, gute Gurtentiefe, abfallende Kruppe; stabile, kurze Beine, harte, gut geformte Hufe; Stehmähne, recht dünner Schweif
EigenschaftenRuhiges Temperament, willig, intelligent, genügsam, wendig, ausdauernd, zäh; schnell
Verwendung"Tanzende Pferde", Reiten
Herkunft, VerbreitungIndonesien (Inseln Sumba und Sumbawa), ganz Südostasien
Besonderes, GeschichteUrsprung waren wahrscheinlich Pferde aus Innerasien, die nach Indonesien gebracht wurden, später Einkreuzung von arabischen Rassen; zur Zucht werden heute nur anerkannte Stuten zugelassen, die mit arabischen Hengsten gepaart werden; die "tanzenden Pferde" haben Glöckchen an den Vorderbeinen und bewegen sich zum Klang der Trommeln elegant und graziös; wegen ihrer Schnelligkeit werden sie beim Nationalsport Indonesiens, dem Lanzenwerfen, gern geritten
ZuchtbuchZucht wird von der Regierung unterstützt

Syrischer Araber
FarbeVorwiegend Schimmel, Füchse oder Hellbraune
Stockmaß145 bis 158 cm
ExterieurTrockener Kopf, gerades Profil, breite Stirn, spitze Ohren; schön geschwungener, muskulöser Hals, starke, schräge Schulter, breite, tiefe Brust, gute Gurtentiefe, geschwungener Rücken, gerade Kruppe, hoch angesetzter Schweif; lange, trockene Beine, kleine, harte Hufe
EigenschaftenLebhaftes Temperament, ausdauernd, zäh, sehr leistungsfähig, energisch, langlebig
VerwendungReiten
Herkunft, VerbreitungSyrien, arabische Länder, Europa
Besonderes, GeschichteDer Ursprung geht vermutlich auf den Araber zurück; die Rasse wurde oft mit Turkmenen, aber auch rassefremden Pferden gekreuzt

Szemaiten Pferd (Szemaitukas, Zmudisches oder Schmuden Pferd)
FarbeVorrangig Falben, Braune, Rappen, Dunkelbraune, meist mit Aalstrich
Stockmaßa) alter, kleiner Typ bis 144 cm; b) moderner, großer Typ bis 155 cm
ExterieurKleiner, gerader Kopf, oft konkav, breite Stirn, intelligente Augen, kleine Ohren; gut aufgesetzter Hals, ausreichender Widerrist, ausreichende Schulter, gute Gurtentiefe; stabiles Fundament, trockene Gliedmaßen
EigenschaftenAusdauernd, anspruchslos, hart, zäh, arbeitswillig; gute Grundgangarten und Springveranlagung beim modernen Typ
VerwendungReit- und Sportpferd (Geländereiten); Fleischlieferant (im Altai)
Herkunft, VerbreitungRepublik Litauen
Besonderes, GeschichteDer alte Typ hat durch sein geringes Kaliber unzureichendes Leistungsvermögen; Ursprung waren die alte Landrasse des Litauischen und des Estländischen Kleppers; beide Rassen wurden im 12.-15. Jh. aus Kreuzungen bodenständiger und von Przewalski und Tarpan abstammender Kleinpferde mit orientalisch-arabischen Hengsten gekreuzt; nach 1945 konsequente Reinzucht und Selektion unter Verwendung Nordschwedischer Hengste

Sztumska (Stuhm Pferd)
FarbeVorwiegend Füchse und Braune
Stockmaßca. 160 cm
ExterieurMittelschwerer Kaltblüter im Typ des Ardenners
EigenschaftenRuhiges Temperament, guter Charakter, zuverlässig, stark, hart, genügsam
VerwendungZugstarkes Arbeitspferd
Herkunft, VerbreitungPolen, im Nordosten im Weichseldelta nahe den Städten Stuhm, Marienburg, Danzig
Besonderes, GeschichteGründerhengst soll ein um die Stadt Stuhm geborener Hengst (vermutlich ein Französischer Ardenner) gewesen sein; auch Schwedische Ardenner, Jütländer, Gudbrandsdaler, Belgier und Ermländer sollen zur Rassebildung beigetragen haben


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