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Yonaguni Pony |
| Farbe | Fuchsfarben |
| Stockmaß | cm |
| Exterieur | Langer Kopf, verhältnismäßig kleine Ohren; kurzer, dicker Hals, gerade Schulter, langer Rücken, schwache Hinterhand, gerade Kruppe, hoch angesetzter Schweif; häufig bodenweite Gliedmaßen, oft steile, sehr harte Hufe |
| Eigenschaften | Gutes Temperament, freundlicher Charakter, ausdauernd, sehr stark |
| Verwendung | Farmarbeit |
| Herkunft, Verbreitung | Im Südwesten Japans (Insel Yonaguni) |
| Besonderes, Geschichte | Sehr alte Rasse, die wahrscheinlich zurzeit der Jomon-Kultur auf die Insel kam; typische Verwandtschaftsmerkmale zum Cheju Pony aus Südkorea; durch die Technisierung verliert das Pony an Bedeutung und gehört heute zum "Kulturgut" |
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Zemaituka |
| Farbe | Falbfarben mit Aalstrich, Braune, Dunkelbraune, Rappen |
| Stockmaß | 130 bis 140 cm |
| Exterieur | Hübscher Kopf, gerades Profil, breite Stirn, weit auseinanderliegende Augen, kleine Ohren; kräftiger, kurzer Hals, wenig Widerrist, breite, tiefe Brust, steile, kräftige Schulter, gute Gurtentiefe, gerade, kräftiger Rücken, leicht schräge Kruppe; kurze, harte, trockene Beine, feste Hufe, oft mangelhafte Sprunggelenke |
| Eigenschaften | Freundlicher Charakter, willig, hart, energisch, ausdauernd, sehr zäh, äußerst genügsam |
| Verwendung | Landwirtschafts- und Zugpony |
| Herkunft, Verbreitung | Litauen |
| Besonderes, Geschichte | Die Rasse entstand vor einigen Jahrhunderten auf der Basis von Asiatischen Wildpferden, Arabern und verschiedenen anderen Rassen |
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Zweibrücker |
| Farbe | Alle Grundfarben, vorwiegend Füchse |
| Stockmaß | 160 bis 165 cm |
| Exterieur | Mittelgroßer, trockener Kopf, oft konvexes Profil, ausdrucksvolle Augen, spitze Ohren, weite Nüstern; mittellanger, gut aufgesetzter Hals, ausgeprägter Widerrist, schräge Schulter, kurzer, gerader Rücken, kurze, wenig schräge Kruppe; muskulöses, kräftiges Fundament, trockene Gliedmaßen, gute, harte Hufe |
| Eigenschaften | Zuverlässig, ausgeglichen, leistungsfähig, ausdauernd, hart, gutes Temperament |
| Verwendung | Reitpferd |
| Herkunft, Verbreitung | Deutschland (Hauptzuchtgebiet Rheinland-Pfalz/Saar) |
| Besonderes, Geschichte | 1755 Gründung des Gestüts Zweibrücken in der Pfalz; im 18. Jh. wurde die Rasse auf der Grundlage des bereits orientalisch beeinflussten Landschlages durch Einkreuzung von Hengsten und Stuten arabisch-türkischer, englischer und rheinischer Herkunft begründet; wegen ihrer Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer wurde die neue Rasse bald weltweit bekannt; Aufstellung des Hengstes Fayoum auf Wunsch Napoleons in Frankreich sowie später des Hengstes Nonius in Österreich-Ungarn; Zerstörung der Gestütsanlagen im 2. Weltkrieg; seit 1960 Aufleben der Zucht und Einkreuzung von Trakehnern, Arabern und Hannoveranern |
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